Vorlage für das spezielle Design der “Haglmo” ist eine der wenigen, noch erhaltenen Roßhuber-Harmonikas.

Dieses hier abgebildete Roßhuber-Instrument gehörte einst einem Harmonikaschüler von Haglmo sen. und ist seit vielen Jahren in Familienbesitz.
vergrößern Die Elemente, die die Rosshuber-Harmonika in seiner schlichten Schönheit ausmachen, wurden mit ausgesuchten, typischen Merkmalen heutiger diatonischer Instrumente, wie sie in der Volksmusik üblich sind, veredelt. Dabei entstand diese harmonische und unverwechselbare Optik.

Auszug aus dem Begleitband zur Ausstellung:

KONZERTINA BANDONION AKKORDEON
Die Entwicklung der Harmonika-Instrumente
und ihr Spiel in Bayern
(Josef Focht, Herbert Grünwald)

Roßhuber

vergrößern Sebastian Roßhuber (geb. 3.2.1866 in Oberpriefing bei Altötting, gest. 18.10. 1950 in Eggenfelden) gründete 1906 seine Werkstatt. Seine sehr gesuchten Instrumente, von denen etwa 30 bekannt sind, weisen einen schlichten, braunen Korpus auf. Meist sind sie innen mit Bleistift datiert und signiert.

Michael Roßhuber (geb. 26.5.1904 in Stegmühl bei Postmünster, gest. 11.6.1978 in Eggenfelden) war Sohn, Schüler und Nachfolger seines Vaters Sebastian Roßhuber. Seine Harmonika-Produktion dehnte er zwischenzeitlich auf Zithern aus. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war Roßhuber zwar bis 1954 hauptberuflich aktiv, baute offenbar jedoch nur noch wenige Instrumente. Von 1960 bis 1962 versuchte er nochmals eine nebenberufliche Gewerbeanmeldung, ehe er sein Handwerk ganz aufgab.
Lit.: Stadtarchiv Eggenfelden.
Freundlicher Hinweis von Heinz Gratz.

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Neben den Instrumentalisten und Harmonikaspielern waren Roßhuber-Harmonikas aber vor allem auch bei Sängern sehr beliebt. Man schätzte deren allgemein bekannten feinen Klangeigenschaften.

Designschutz


Design

vergrößern Vorlage für das spezielle Design der “Haglmo” ist eine der wenigen, noch erhaltenen Roßhuber-Harmonikas.

Dieses hier abgebildete Roßhuber-Instrument gehörte einst einem Harmonikaschüler von Haglmo sen. und ist seit vielen Jahren in Familienbesitz.

vergrößern Die Elemente, die die Rosshuber-Harmonika in seiner schlichten Schönheit ausmachen, wurden mit ausgesuchten, typischen Merkmalen heutiger diatonischer Instrumente, wie sie in der Volksmusik üblich sind, veredelt. Dabei entstand diese harmonische und unverwechselbare Optik.
Auszug aus dem Begleitband zur Ausstellung:KONZERTINA BANDONION AKKORDEON
Die Entwicklung der Harmonika-Instrumente
und ihr Spiel in Bayern
(Josef Focht, Herbert Grünwald)

Roßhuber

vergrößern Sebastian Roßhuber (geb. 3.2.1866 in Oberpriefing bei Altötting, gest. 18.10. 1950 in Eggenfelden) gründete 1906 seine Werkstatt. Seine sehr gesuchten Instrumente, von denen etwa 30 bekannt sind, weisen einen schlichten, braunen Korpus auf. Meist sind sie innen mit Bleistift datiert und signiert.

Michael Roßhuber (geb. 26.5.1904 in Stegmühl bei Postmünster, gest. 11.6.1978 in Eggenfelden) war Sohn, Schüler und Nachfolger seines Vaters Sebastian Roßhuber. Seine Harmonika-Produktion dehnte er zwischenzeitlich auf Zithern aus. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war Roßhuber zwar bis 1954 hauptberuflich aktiv, baute offenbar jedoch nur noch wenige Instrumente. Von 1960 bis 1962 versuchte er nochmals eine nebenberufliche Gewerbeanmeldung, ehe er sein Handwerk ganz aufgab.
Lit.: Stadtarchiv Eggenfelden.
Freundlicher Hinweis von Heinz Gratz.

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Neben den Instrumentalisten und Harmonikaspielern waren Roßhuber-Harmonikas aber vor allem auch bei Sängern sehr beliebt. Man schätzte deren allgemein bekannten feinen Klangeigenschaften.

Designschutz